Trainiert die USA Neonazis in der Ukraine?

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Offiziell nicht, aber niemand in der US-Regierung scheint sich da sicher.
Es gibt keine Zweifel am neonazistischem und weiß- rassistischem Hintergrund des Asow- Bataillons, einer Miliz, die sich als Spitze des Kampfes gegen die von Russland unterstützten Separatisten im Osten der Ukraine positioniert hat. Wie der Gründer und Leiter des Bataillons Andriy Biletsky es einmal ausdrückte: „Die historische Mission unserer Nation in diesem kritischen Moment ist es die weißen Rassen der Welt in einen letzten Kreuzzug um ihr Überleben zu führen.“
Dass der russische Präsident Wladimir Putin diese Tatsache nutzt, um internationale Unterstützung gegen die Aggressionen zu erhalten und die Ukraine auf diese Weise zu verteidigen, ohne deren Unabhängigkeit zu untergraben, ist nicht zu leugnen. Aber das zu wissen und dem zu widerstehen, löst nicht die andere wichtige Fragen und grundlegenden Fakten.
Wie ist das Verhältnis der US-Regierung zu diese Menschen? Schult sie diese? Könnte sie diese bewaffnen? Ist es wie im Afghanistan-Krieg der 80iger Jahre, eines der Fälle, wo man die Art von Monstern begünstigt, die schließlich unsere Feinde werden? Die Besorgnis über diesen möglichen Verlauf ist auf dem Capitol Hill gewachsen.
Aufgrund der Sorgen über die Unwägbarkeiten des Asowschen Bataillons und deren Rolle wurden hinsichtlich der amerikanischen Ausbildungs- Initiativen, sowie mögliche Lieferungen von auf den Schultern gehaltene Flugabwehrraketen, einstimmig und parteiübergreifend die Änderungen HR 2685 verabschiedet, welche den „Department of Defense Appropriations Act of 2015“ betrifft. „Und eine von ihnen blockiert gezielt die Ausbildung der “ Ukrainischen Neonazis als paramilitärische Milizen, so des Asow-Bataillons.  Die Kongress- Vertreter John Conyers und Ted Yoho sponserten die Änderungen zum Gesetzentwurf, der nun einstimmig vom Kongress verabschiedet wurde.
Dies ist zusätzlich zu den Kriterien in den Änderung des ‚Foreign Assistance Act‘ aus dem Jahr 1961, welches ursprünglich von Senator Patrick Leahy gesponsert wurde und sich etablierte unter dem Namen „Der Leahy Überprüfungsprozess.“ Die Leahy Prozess besteht aus dem Aufzeigen ausländischer Kräfte, welche von der US-Regierung Ausbildung und Unterstützung erhalten wollen, und zertifizieren soll, dass diese keine „schwere Menschenrechtsverletzungen“ begangen haben. Wenn allerdings festgestellt werden sollte, dass solche begangen wurden, so ist die Unterstützung vorenthalten.
Aber die hoch problematische Wahrheit ist, dass die USA derzeit nicht wirklich die Möglichkeiten hat um sicherzustellen, dass die Mitglieder von Neonazi-Gruppen, wie des Asow Battalions, nicht durch US-Streitkräfte ausgebildet werden, da man die Neo- Nazis zu einem längst in die regulären Streitkräfte integrierte, zum anderen manche zu verdeckt ablief. Noch schwerer zu bestimmen ist, ob Ex-US Militärs getarnte Nazis als Privatmänner trainieren. Diese Probleme sprechen Bände über die Komplexität und die Arbeit der USA für das faschistische Putsch- Regime der Ukraine, welches den Osten mit Krieg überzieht und die Menschen mit dem allgegenwärtigen Tod konfrontiert.
In einem Interview mit The Daily Beast, spricht der Sergant Ivan Kharkiv des Asowschen Bataillon ganz glücklich über seines Bataillons Erfahrung mit US-Trainern und US Freiwilligen und erwähnt freiwillige US Ingenieure und Mediziner, die derzeit zur Unterstützung dort sind. Er spricht auch über die bedeutende und aktive Unterstützung der ukrainischen Diaspora in den USA, so für die Ausbildung, die sie erhalten haben und weiterhin von zahlreichen ausländischen Streitkräfte erhalten. Kharkiv, sagt: „Wir müssen das Wissen aus allen Armeen nehmen … Wir bezahlen für unsere Fehler mit unserem Leben.“
Die US-Beamten, welche am Überprüfungsprozess beteiligt sind, haben offensichtlich die Anweisungen zu sagen, dass die US-Truppen das Bataillon Asow nicht als solche trainieren. Sie sagen auch, dass die Asowschen Mitglieder aussortiert werden, aber niemand scheint zu wissen, wie genau das funktionieren soll. In der Tat, angesichts der Art und Weise wie die ukrainische Regierung arbeitet, ist das fast unmöglich.
Das ukrainische Innenministerium bringt, was ein US-Beamter „Mischmasch“ der Truppen nennt, auch Freiwillige, die Mitglieder der Miliz-Bataillone sind, in die offizielle Armee, wo sie ausgebildet werden. Das Leahy Verfahren existiert um zu überprüfen und zu sehen ob eine „grobe Verletzung der Menschenrechte begangen wurde“,  viel habe dies nicht, zumindest noch nicht. Aber viel weniger Sorgfalt wird auf die Frage der Ideologie gelegt. Wenn Beamte nach Details jeglicher Art befragt werden, so in Bezug darauf, wie der Überprüfungsprozess tatsächlich funktioniert, sind die Antworten mehrdeutig, knapp und die Erläuterungen zu widersprüchlich.
In einem Interview mit The Daily Beast sagte Capt. Steven Modugno der US-Armee, zuständig für die  Öffentlichkeitsarbeit der 173rd Airborne Brigade und für das Training ukrainischer Kräfte in Lemberg (Westukraine), dass niemand aus dem Asowschen Bataillon oder des Rechten Sektor in Lviv trainiert wird, aufgrund  des Leahy Überprüfungsprozesses, welcher extra dafür vor Ort ist, um sicherzustellen, dass niemand irgendeine Art schwerer Menschenrechtsverletzung begangen hat. Als etwa nach den Mitgliedern des Asowschen Bataillons gefragt wurde, welche nicht schwerer Menschenrechtsverletzungen begangen haben, genauer gesagt, wie diese denn ausgesiebt werden, sagte er, „Wissen Sie, das ist eigentlich eine gute Frage, welche aber das State Department beantworten muss. “
The Daily Beast hatte dann den State Department Vertreter und Pressesprecher Yarina Ferentsevych der US-Botschaft in der Ukraine interviewt. Ferentsevych sagte uns: „So weit wir bisher wissen, gibt es keine“, d.h. keine Mitglieder des Asowschen. „Unabhängig davon, ob einige von ihnen in der Aufstellung sind, das ist möglich. Aber ehrlich gesagt, unsere Sicherheitsüberprüfung untersucht Menschenrechtsverletzungen, nicht die Ideologie. Neo-Nazis, wissen Sie, treten auch der US-Armee bei. Die Bataillone, die zur Rede stehen, sind als Teil der ukrainischen National Garde integriert und so ist es die Idee, dass auch sie Anspruch auf Ausbildung haben, aber in aller Offenheit, ich kann Ihnen nicht sagen, ob es welche auf der Liste gibt, die wir trainieren. Es gab keine in der ersten Rotation, soweit mir bekannt ist. “
Ferentsevych bestätigte, dass es praktisch unmöglich ist zu wissen, welche Auszubildenden aus dem Bataillon sind, „Es ist ein Mischmasch von Menschen: Freiwillige, Soldaten, Kriegshelden, Maidan-Veteranen, ich meine, ich könnte nach kurzer Untersuchung nicht sagen, was hinter jedem Kerl steckt. “
An dieser Stelle empfiehlt sie, dass wir mit dem Pressesprecher der 173rd Airborne Brigade sprechen. Wir erklären, dass er uns tatsächlich an sie weiter gewiesen hatte. Sie lacht. Willkommen in der Regierung der Vereinigten Staaten.
Als wir PAO Capt. Modugno fragten, ob es möglich sei, alle Asowschen Jungs, die in den Nationalgarde- Bataillonen verteilt sind, zu erkennen, sagte er uns, „Ich weiß nicht, ob einer von ihnen durchkommen konnte.“ Er erklärte, dass er kein Experte auf dem Gebiet des Leahy Prüfungsprozesses sei, aber, „Von dem, was Ich hier gesehen habe, habe ich keine Extremisten gesehen, ich habe Patrioten gesehen. „Der amtierende Leiter der ukrainischen Nationalgarde Mykola Balan erzählte The Daily Beast,“ Asow wurde nicht vom US-Militär ausgebildet worden. Zur Zeit sind sie an vorderster Front. “
In Bezug auf die Beteiligung der ukrainischen Regierung im Überprüfungsprozess, erklärt Capt. Modugno, dass ein Teil der Regierung diese schwierige Arbeit tut: „Ich glaube, es ist das Innenministerium, welches Kommissionierung des Unternehmens leitet und bestimmt wer hierher kommt.“
Das Bataillon Asow gehorcht nicht nur direkt dem Innenministerium,  es ist tief in dessen Struktur verwurzelt. Der Gründer und Leiter des Asowschen Andriy Biletsky arbeitet eng mit dem ukrainischen Innenministerium zusammenen, die BBC hatte davon im vergangenem Jahr berichtet, „Das Asow Bataillon wird vom Innenministerium der Ukraine zusammengestellt und bewaffnet.“
Biletsky behauptet jedoch, dass sein Bataillon nicht vom US-Militär ausgebildet worden sei. In einem Kommentar für The Daily Beast sagte er: „Nein, Vertreter der amerikanische Armee trainieren nicht und hatten nie das Bataillon ausgebildet. So weit ich weiß, gibt es regelmäßige Schulungen des Asowschen durch ukrainische Streitkräfte, was aber damit nichts zu tun hat. “
Capt. Modugno sagt, er ist “eher der bodenständige Typ und wenn es um die Sicherheitsüberprüfung, sowie um die Ausbildungs- Anträge der Ukraine geht, so unterliegt die Entscheidung wo diese Jungs herkommen und wohin sie gehen, deren Regierung, nicht unserer. “
Dazu, wie es mit der privaten Ausbildung der Ukrainer durch Amerikaner aussieht, sagt Capt. Modugno: „Ich kann Ihnen nicht sagen, dass keine Amerikaner da sind, außerdem kann jeder Amerikaner, der an eine Sache glaubt, überall in der Welt hingehen. In amtlicher Eigenschaft kann ich sagen, nein, es gibt keine amerikanischen Streitkräfte östlich von Kiew. “
Auf die Frage, ob in offizieller Funktion irgendwelche Asowschen Mitgliedern vom US-Militär in der Vergangenheit trainiert worden, sagt er: „Ich weiß es nicht. Ich will nicht „Nein“ sagen, denn ich bin kein Historiker, sondern wegen der militärischen Ausbildung hier. Soweit ich weiß, nein. Aber ich weiß auch, die USA und andere Nationen führten Übungen hier in der Ukraine seit 2002 durch, wie die des ‚Rapid Trident‚. Ich weiß wirklich nicht, welche Einheiten hier hinzukommen, weil das aktives Pflicht- Militär ist. Also ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube nicht diese. “
Capt. Modugno fährt fort: „So weit es die hier auf dem Boden Ausgebildeten betrifft, gab es zwei Unternehmen, die in die erste Umdrehung kamen. Sie wurden Jaguar und Cheetah Unternehmen genannt. Meines Verständnisses nach waren es komplette Unternehmen, als sie hierher kamen. Sie ergänzten sich mit einigen ihrer Kriegshelden aus den ATO [Anti-Terror-Operationen] von anderen Standorten. Sie absolvierten gerade in der vergangenen Woche. Und jetzt haben wir die Nord und Ost Company. Sie sind eine Art Mix aus verschiedenen Einheiten und Soldaten, die hier trainiert werden. Ein Teil der Absicht der ukrainischen Regierung die dahinter steht, ist, nach Abschluss sie in der Ukraine zu verteilen, wobei sie einige dieser Taktiken und Techniken, die sie gelernt haben, zurück zu ihren Einheiten mitnehmen, damit diese sie kennenlernen.“
Das ist der Kern der Ausbildung durch US-Truppen in der Ukraine.
„Wissen Sie, ich weiß, ich spreche hier spekulativ, weil ich nicht den gesamten Prozess kenne. Aber ich denke, dass das Außenministerium sich der Bedenken bewusst ist, die in vielen Nachrichtenagenturen und bei US-Bürgern vorhanden sind, jene wie im [The Daily Beast] Artikel, dass wir hier Neonazis trainieren. Ich habe sie gelesen, ich finde sie in den Nachrichten. Ich sage, dass wir das nicht tun. Ich denke, was wirklich passiert, ist dass das US-Außenministerium einen ernsten Blick auf diese Jungs wirft, bevor diese hierher kommen [Lemberg]. Aber auch das ist völlig spekulativ. Ich gehe davon aus, weil die Bedenken so hoch sind, ist man sehr vorsichtig. “
Weiter beschreibt der Hauptmann, was er auf den Boden gesehen hat. „Bei den meisten Jungs, denen ich hier begegnete, habe ich nichts Extremistisches gesehen.“ Um die kulturelle Vielfalt, die er gesehen hat, zu vermitteln, beginnt er verschiedene Sekten des Christentums zu nennen, auf welche er stieß, “..ich habe  Römisch-Katholische gesehen; Mormonen Soldaten sowohl amerikanische und ukrainische vor Ort; ich habe die der ‚Letzten heiligen Tage‘ gesehen; doch nichts was zu verrückt sei oder man im Militär nicht erwartet.“
Auf die Frage, ob es irgendwelche jüdisch- ukrainische Streitkräfte gibt, antwortete er „Wissen Sie, das ist eine berechtigte Frage und eine, die ich nicht beantworten kann. Ich weiß, dass wir auf US-Seite jüdische Soldaten hier hatten. Ich weiß nicht, ob auf ukrainischer Seite. “
Die Chefin des Büros für Verteidigungszusammenarbeit der US-Botschaft in der Ukraine, Col. Cynthia Matuskevich, bestreitet, dass die US-Truppen jemanden aus dem Asowschen Bataillon trainieren. Col. Matuskevich sagt: „Die [ukrainische] National- Garde hat uns gesagt, es gibt keine und dass sie alle den normalen Überprüfungsprozess durchlaufen, welchen das State Department verlangt.“
Angesprochen auf die Einzelheiten des Überprüfungsprozess, sagt sie: „Genau genommen, besteht der wesentliche Sinn darin, Hintergrundinformationen der Privatpersonen zu prüfen. Ich kann es nicht wirklich genau ausarbeiten, aber wir überprüfen mit verschiedenen Agenturen, einschließlich der Konsularabteilung und sie machen eine Art ‚Background Checkup‘. Ich selbst kann nicht sagen, was in DC passiert, denn ich bin noch nie am anderen Ende dieses Prozesses gewesen, aber das State Department in Washington sollte hierfür der  ultimativ Klärende sein – wenn Sie es so nennen wollen. “
Auf die Frage, wie der Leahy Prozess das Asowsche Unkraut trennt, zum Beispiel diejenigen, die nicht „schwere Menschenrechtsverletzungen“ begangen, aber sich mit Nazis und SS identifizieren, erklärt Matuskevich: „Leider kann ich das nicht weiter kommentieren, aber wir haben die Leahy Anforderungen und wir bitten um Überprüfung der Menschenrechte, aber ich meine, wir interviewen nicht alle einzeln und fragen sie, was ihre individuellen Philosophien sind, weil wir wissen, dass Menschen lügen können. Aber wir tun unser Möglichstes, um die Leahy- Sicherheitsüberprüfung beizubehalten und wir arbeiten mit Partnern, von welchen wir wissen, dass wir ihnen vertrauen können und welche uns gesagt haben, dass keiner von ihnen Mitglieder dieser Organisationen sind. “
Wie auch mit den „Partnern“, so arbeitet man direkt mit der ukrainischen Nationalgarde zusammen, sagt Matuskevich, welche alle Auszubildende koordiniert. Sie fallen unter das Ministerium des Innern, so dass es unsere politische Abteilung der Botschaft ist, mit denen sie zu tun haben … Die ukrainische Regierung, und ich denke, in Form des Innen- Ministeriums ,sind diejenigen, die die Kandidaten für die Ausbildung  nominieren.“
Auf die Frage, warum eine neue Änderung durch das Haus notwendig sei, wenn der Leahy- Prozess doch so gut arbeitet, sagte sie “Sie sollten das die Kongressabgeordneten fragen.“ Das haben wir auch getan.
In einem Interview mit The Daily Beast, sagte der Republikaner John Conyers, Jr. (. D-Mich): „Dies ist eine wichtige vorbeugende Maßnahme. Das Leahy- Gesetz hat die stark rückschrittliche Hürde Hilfen verbieten zu können, so für Einheiten, bei welchen glaubhaft behauptet wird, dass sie grobe Verletzungen der Menschenrechte begangen haben. Das Problem ist hier, wer kommt in erster Linie für Hilfen in Frage, und Amerika muss Verbündete wählen können, deren Interessen und Ideen an den unsrigen ausgerichtet sind. Der Kongress kann und sollte, eine zusätzliche Leitlinie für die Exekutive anbieten, wenn Kandidaten der US- Sicherheits- Unterstützung öffentlich mit Zielen verbunden sind, die im Widerspruch zu unserer Außenpolitik stehen. “
Ferentsevych scheint die Notwendigkeit für die Änderung zu unterstützen, im Endeffekt sagt sie: „Wenn die Jungs Menschenrechte verletzt haben, dann würden Sie denken, dass Sie dies wissen würden. Aber Menschenrechte und Ideologie sind zwei verschiedene Dinge. Es ist wie eine Art Hassreden, die Leute reden Müll, das ist eine Sache, aber wenn sie etwas dann tun, oh mein Gott … “
Auf die Frage, ob der Leahy Prozess Menschen mit Nazi- Tattoos hervorheben würde

antwortet sie: „Ich habe keine Ahnung … Ich weiß es nicht. Ist es auf ihren Hals, wo die ganze Welt es sehen kann? Oder ist es auf ihrem Hintern, wo niemand es sehen kann? Ich weiß es nicht. Ich bin hierfür nicht der legale Jurist. “
Jack Harris, der offizielle verteidigungspolitische Sprecher der Opposition und Mitglied der ‚New Democratic Party of Canada‘ äußerte sich besorgt über das, was Kanada  zum Ende des Trainings zwingen könnte. „Wenn sie (Azov) in eine größere Organisation integriert haben, dann wollen wir eine Klarstellung von Herrn Kenney [kanadische Verteidigungsminister] über das, was hier passiert“, sagte Harris. Der aus dem Amt geschiedene kanadische Diplomat James Bissett, und jetzt Berater für die Internationale Organisation für Migration in Moskau, hat argumentiert, dass es nicht möglich wäre, alle Asowschen Mitglieder zu erkennen, welche in die Bataillone der Nationalgarde verteilt wurden. Bissett sagte der Ottawa Citizen „Diese Milizen [wie Asow] wurden mit dem Ukrainischen Militär verschmolzen, so dass wir nicht in der Lage sind zu bestimmen, wen wir trainieren.“
Dies ist ein Thema, das einfach mehr Aufmerksamkeit verlangen muss, als das „Ich weiß nicht“ von der Regierung der Vereinigten Staaten. Selbst diejenigen, mit den engsten Verbindungen zum Prozess scheinen unwissend in den spezifischen Gegebenheiten.
Als der Kongressabgeordnete Charlie Wilson, Pate der amerikanischen Unterstützung für die afghanischen Mudschaheddin, einmal im Rückblick auf die Katastrophe, die dem „Sieg“ folgte, sagte „Diese Dinge geschahen. Sie waren herrlich und sie haben die Welt verändert … doch dann haben wir das Endspiel verbockt.“ Die Notwendigkeit ukrainische Truppen auszubilden, beruht auf der Phantasie der Vereinigten Staaten verdeckte und offene Aggression Russlands stoppen zu müssen. Das Problem ist, dass das Asow-Bataillon zu tief in der ukrainischen Regierung verwurzelt ist, so dass es fast unmöglich ist diese auszusondern.

This article has 2 Comments

  1. USA supports and funds terrorist organisations, it spends more on the destruction of other countries and propaganda take over of news and radio, their determination to regime change – supporting and training and actively funding neo-Nazi Ukraine is nothing to the USA conscience – USA has no conscience.

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