Ein Tag im Leben eines ‚Separatisten‘

Der „Separatist“ erwachte vor dem Sonnenaufgang. Er war in guter Laune. Er nahm sein Gewehr und das St. Georg Band. Bevor er das Haus verließ, sah er nach dem Kinderbett, wo sein ‚Separatisten‘ Sohn schlief.

– Wenn du groß bist, werde ich Dich zu einem Milizionär machen, du wirst deine Jacke mit dem St. Georg Band anziehen und in den Kampf gegen die Junta gehen. Jedes Kind träumt davon, und denkt daran auf Menschen zu spucken, die den Frieden wahren. Warum brauchst Du eine, DEINE Kindheit? Warum brauchst Du all dieses Spielzeug und Gesellschaftsspiele, den Zoo und Teddys? Warum glaubst Du, dass Du den friedlichen Himmel brauchst? Nein, Du brauchst nicht diese Kindheit. Du kannst kämpfen gehen und zittern vor Angst, dass das demokratische Land in den europäischen Himmel kommt …

Der „Separatist“ ging hinaus. Es wurde heller. Dort waren blutige Hof Beschützer- ‚Terroristen‘. Sie sammelten Müll auf der Straße, packten diesen in schwarze Tüten und nahmen ihn dann irgendwohin mit. Das unterlag alles ‚Strengster Geheimhaltung‘. Dann gab es dort Straßenarbeiter, die mutig waren die Trampelpfade zu reparieren, was durch gestrigen Beschuss nötig wurde. Sie waren gut in ihrem Job, obwohl sie hierfür lange kein Geld bekamen. So waren sie echte radikale, fanatische  Terroristen.

Die russischen Militär Kolonnen bewegten sich durch die Straßen. Es gab viele ‚Armatas‘ und top-secret- ‚Cheburashkas‘ und zweihundert der besten russischen Spezialtruppen. Aber nur der Separatist konnte diese Kolonnen sehen. Sie waren versteckt für Fotos und Videos, für Satelliten und einfache Bürger. Aber es gab eine Menge von ihnen, sie zogen dort jeden Tag und jede Nacht hindurch, klimperten mit Stahl und verschwanden am Horizont. Nette Menschen in Kiew sagten, dass fast 200 Tausend russische Soldaten währende des letzten Monats im Donbass angekommen waren, aber kein Vertreter der OSZE hatte sie gesehen. Magie.

 

In einer Straße entluden Menschen russische Lastwagen mit Hilfsgütern. Die Muskeln des Russischen Mobs verließen einen dieser LKW und zogen sich die Kleidung der Traktor-Fahrer und Gruben- Arbeiter an. Und während dessen bekamen sie Kanonen um auf die Stadt zu feuern. Es gab eine Menge wütender alter Frauen. Die verschnupften Großmütter nahmen die Maschinengewehre und fragten nach mehr Munition. Und eine Oma war ziemlich wütend. Sie hatte nun schon zum zweiten Mal nach einem Granatwerfer gefragt, aber man hat ihr keinen gebracht. Das ist nicht gut.

– Was hast du mitgebracht? –  fragte der ‚Separatist‘ einen der Lkw-Fahrer.
– Muskeln des Mobs, Munition, Minen, Atombomben – antwortete er und fügte hinzu – alles wie gehabt.
– Und haben Sie Aufständischen mitgebracht?
– Aufständische? Oh, natürlich, sind im 10. LKW. Er ist überladen mit denen.

Der ‚Separatist‘ eilte zu diesem Truck. Es gab bereits eine Gruppe von Aufständischen.

– Seid Ihr bereit, Jungs?
– Herr, ja Herr. Was sollen wir machen?
– Wir werden auf unsere Stadt feuern, weil es hier zu ruhig ist.
– Das ist es in Russland auch – sagte einer der Lkw-Fahrer – Krise, Hunger, wir haben sogar alle Igel aufgegessen…
– Wohin sollen wir schießen? – fragte ein Aufständischer.
– Wir werden auf diese Schule feuern, die ist optimal, auf die bin ich früher gegangen. Und dann auf dieses Gebäude – der ‚Separatist‘ wies auf das neun- stöckige Gebäude in der Nähe.
– Was ist das für ein Gebäude? – fragten die Aufständischen.
– Das ist mein Heim, ich lebe dort. – antwortete der ‚Separatist‘
– Vielleicht ist so etwas nicht notwendig?
– Das ist nicht nötig??? Ein Art humaner Leute wohnen dort und sie retten uns – der ‚Separatist‘ wies auf Kiev – und hier ist Donezk, wir sind keine Menschen, wir sind Separatisten, 2 Millionen Separatisten. So FEUERT !!!

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